Für den Kirchnerdienst in Ziegelheim suchen wir ab 01.01.2026 jemanden, der bereit wäre folgendes zu tun:
Der genaue Umfang der Arbeiten kann mit dem Kirchenvorstand abgesprochen werden. Die Anstellung soll im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung erfolgen und ist gut geeignet als Hinzuverdienst für rüstige Rentner.
Wer sich vorstellen kann, einen solchen Dienst zu übernehmen, wird gebeten, sich im Pfarramt zu melden oder mit Pfarrer Becker in Verbindung zu setzen.
Nach einem aufwändigen Planungs- und Genehmigungsverfahren finden zurzeit Bauarbeiten in der St.-Bartholomäus-Kirche statt. Unter der Westempore wird eine behindertengerechte WC-Anlage eingebaut. Damit wird die Kirche als bedeutendes Kulturdenkmal erheblich aufgewertet. Bisher wurden Untersuchungen des Baugrundes und Vorarbeiten für den Fußbodenaufbau durchgeführt. Im nächsten Schritt werden die Anschlüsse für Trink- und Abwasser verlegt. In Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Wir sind dankbar für eine großzügige Förderung aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union.
Vom 14. bis zum 17.11. tagte in Dresden die Landessynode, unser Kirchenparlament. Folgende Schwerpunkte standen auf der Tagesordnung: Der Haushaltsentwurf 2026 wurde praktisch ohne Änderungen bestätigt. Alle Einnahmen und Ausgaben sind ausglichen. Das gelang aber nur durch Kürzungen bei Investitionen in Gebäude und durch Auflösung von Rücklagen. Der Landesbischof ist in seinem Bericht sehr geistlich auf die eher deprimierenden Finanzaussichten eingegangen und hat uns alle ermahnt, aufzuhören „an den unumkehrbaren Niedergang des Glaubens zu glauben“. Als Kirchen würden wir in allen Punkten erschüttert, aber „statt dick und bräßig im Gelände zu sitzen“ sollten wir den christlichen Glauben als Erneuerungsbewegung erkennen und die „Kooperationsbereitschaft Gottes“ annehmen. Ich hoffe, dass seine Worte vor allem auch Widerhall in den kirchlichen Ämtern finden, da ich wahrnehme, dass mutige Ideen von Kirchgemeinden oft im Dienstweg mit Verweis auf kirchliche Regularien hängenbleiben oder gestutzt werden. Weiteres Thema war die Vorlage eines Gesetzes bzgl. der kommenden Neuwahl der Kirchenvorstände. Es sollte die Möglichkeit schaffen, extremistisch gesinnte Menschen von der Kandidatur auszuschließen oder ihnen nach der Wahl das Amt wieder abzuerkennen. Dabei reicht aber eine Mitgliedschaft in einer als extremistisch eingeschätzten Organisation nicht aus, sondern das „Reden oder Handeln“ soll mit Bezug auf den Titusbrief „menschfeindlich oder grob rücksichtslos“ sein. Insbesondere die Aberkennung des Rechts sich als Kandidat einer Wahl zu stellen - in einem fristenbedingten Schnellverfahren - wurde sehr diskutiert. Zum Schluss fand diese Möglichkeit - wie ich fand: leider - eine Mehrheit, wenn auch nur knapp mit 36 zu 34 Stimmen.
Friedbert Straube
Landessynodaler, Kirchgemeinde Glauchau
Liebe Geschwister in den Kirchgemeinden,
Kirche ist in der Krise - und das nicht erst seit der Wende, wo viele auf einen neuen Aufschwung gehofft hatten, sondern seit über 100 Jahren. Das belegen Statistiken und auch die Erfahrungen der Älteren unter uns. Unsere Gemeinden und auch die sächsische Landeskirche befinden sich seit etlichen Jahren quasi in einem Dauerkrisen-Modus. Das war nicht immer so dramatisch. In den letzten Jahrzehnten durften wir auch sehr segensreiche Zeiten erleben. Es gab genug Personal, die Finanzen und auch die meisten Gemeinden waren gut aufgestellt. Dass sich das Blatt gewendet hat, spüren alle spätestens seit den Coronajahren. Man kann diese Situation beschönigen oder feine Worte finden. Aber dies hilft ja nicht weiter. In meiner letzten Pfarrstelle im Kirchenbezirk Annaberg gab es ca. 1000 Kirchenaustritte pro Jahr. Das entsprach einer mittelgroßen Gemeinde, die pro Jahr quasi (statistisch) verschwand! Diese Umstände können wir beklagen, oder es kann uns bewusstwerden, dass es sich eigentlich um eine tiefe geistliche Krise handelt, die oftmals unsere Familien, Gemeinden und auch unser ganzes Land betrifft. Und daran ist nicht die Landeskirche oder die Oberen in Dresden schuld. Die Menschen haben Gott vergessen – das ist die tiefste Ursache der Krise. Deshalb kann ich nur ermutigen, im Kleinen immer wieder anzufangen, in den Hauskreisen, Gottesdiensten, Gemeinde-kreisen und im gesellschaftlichen Umfeld Gottes Samen zu streuen und geistliche Impulse zu setzen und zu beten um eine neue Leidenschaft für das Evangelium und auch Liebe für unsere (unvollkommenen) Gemeinden. So viel zur Vorrede. Praktisch sieht es so aus, dass sich die Landeskirche (laut den jetzigen Statistiken) vorgenommen hat, im Jahr 2040 Struktureinheiten zu haben, die dann noch mindestens 4000 Gemeindeglieder umfassen und damit die Möglichkeit bieten, dass Mitarbeiter im Verkündigungsdienst eine attraktive Anstellung finden können.
Deshalb werden sich die Kirchgemeinden aus dem jetzigen Schwesternkirchverbund Glauchau mit Niederlungwitz und umliegenden Dörfern mit dem ehemaligen Schwestern-kirchverbund Meerane – Waldenburg ab dem 1.1. 2026 vereinigen. Die Zuordnung der Mitarbeiter (sowohl im Verkündigungsdienst als auch Bürokräfte und technische Mitarbeiter) für die jeweiligen Gemeinden bleibt im Moment wie sie sind, ebenso die Seelsorgegebiete der Pfarrer. Natürlich zeigt die Realität, dass es seit Jahren zu wenig Nachwuchs in unseren Berufen gibt, so dass wir zum einen durch die segensreiche Hilfe von vielen Ehrenamtlichen als auch durch viel Improvisation oftmals nur das Notwendigste abdecken können. Ich glaube, dass wir die Krise nur gemeinsam und im Vertrauen auf Gott bewältigen können. Die Gemeinde vor Ort braucht jede und jeden von uns. Wenn wir die Geschichte des Volkes Israel studieren, dann sehen wir, dass es immer wieder große und auch lange Krisenzeiten gab. Die geistliche Lösung war oft, dass sich „das Volk Gottes“ Gott wieder zugewendet und Buße getan hat. Dieses geistliche Prinzip gilt auch heute, auch wenn es uns viel Geduld, Weisheit, Kraft und Nerven kostet. In Jeremia 29,13 sagt Gott uns zu: „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, dann will ich mich von euch finden lassen.“
Wer Fragen hat, der kann sich gerne an seinen zuständigen Pfarrer wenden bzw. sich auch gerne bei mir melden.
Ihr/Euer Thomas Stiehl
Wir laden herzlich ein, am ersten Maiwochenende 2026 in ein evangelisches Kloster bei Würzburg zu fahren. In der geschützten Atmosphäre dieses Hauses dürfen wir Gäste der Bruderschaft Christusträger sein, um gemeinsam eine Rüstzeit zu erleben.
Die Brüder dieses evangelischen Ordens werden uns in diesen Tagen begleiten und einen großen Teil des Programms mit Bibelarbeiten, Vorträgen und Musik gestalten. An den Nachmittagen ist Zeit für Ausflüge oder Spaziergänge. Man kann aber auch einfach die Stille im Kloster genießen.
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung betragen, je nach Ausstattung der Zimmer, zwischen 50,00 € und 65,00 € pro Tag für Erwachsene, für Kinder abgestuft nach Alter weniger. Zuschüsse der Kirchgemeinde sind möglich. Wer gern mitfahren möchte, wird gebeten, sich bis spätestens zum 15. Januar 2026 mit dem angefügten Formular bei Pf. Becker anzumelden. Wer sich angemeldet hat, bekommt rechtzeitig genauere Informationen.


Im September und Oktober feiern wir Erntedank. Die Termine für die Gottesdienste in den einzelnen Kirchen entnehmen Sie bitte dem Gottesdienstplan.
Die Gaben werden anschließend sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Geeignet sind frisches Obst und Gemüse ebenso wie abgepackte Lebensmittel, wie Brotaufstriche, Kaffee, Tee, Milchprodukte, Backwaren und Konserven. Blumen können den Kirchenschmuck bereichern.
Dankbar sind wir für Weißwein, den wir für die Abendmahlsfeiern in unseren Gottesdiensten verwenden.
Falls Sie gesundheitlich nicht in der Lage sind, zu den Abgabeterminen vorbei zu kommen, dann holen wir die Gaben auch gern bei Ihnen zu Hause ab. Melden Sie sich dafür bitte zu den Öffnungszeiten im Pfarramt.
Bitte nutzen Sie folgende Termine für die Abgabe der Erntegaben:
Schwaben 13.09. von 09.00 – 12.00 Uhr
Lutherkirche 13.09. von 09.00 – 12.00 Uhr
Oberwinkel 20.09. von 09.00 – 11.00 Uhr
St. Bartholomäus 27.09. von 09.00 – 12.00 Uhr
Ziegelheim 27.09. von 09.00 – 11.00 Uhr
Schlagwitz 04.10. von 10.00 – 12.00 Uhr
Niederwinkel 04.10. von 10.00 – 12.00 Uhr
Herzlichen Dank für alle Gaben.
Gemeinde- und Familienrüstzeit im Kloster Triefenstein am Main vom 30.04. bis 03.05. 2026

Am verlängerten ersten Maiwochenende des nächsten Jahres findet wieder eine Rüstzeit im evangelischen Kloster Triefenstein statt. Wir geben den Termin bereits jetzt bekannt, damit jeder die Möglichkeit hat, sich die vier Tage im Kalender zu reservieren. Die konkrete Anmeldung soll dann im Januar/Februar 2026 erfolgen. Alles Wichtige hierzu finden Sie zu gegebener Zeit in den Kirchennachrichten.
Johannes Berger, Oberwiera
Ida-Marie Bergmann, Waldenburg
Jakob Feist, Ehrenhain
Emanuel Gärtner, Waldenburg
Kai Gerhardt, Waldenburg
Friedrich Grüttner, Glauchau
Sören Hanke, Ziegelheim
Louis Heinig, Nobitz
Johanna Hübner, Callenberg
Magnus Kühn, Limbach-Oberfrohna
Apollonia Maurer, Limbach-Oberfrohna
Emil Pistorius, Waldenburg
Christopher Rauch, Waldenburg
Joel Thomä, Limbach-Oberfrohna
Felix Tkotsch, Waldenburg
Yannik Wildenhain, Waldenburg
Aaron Winter, Ziegelheim
Dieses Jahr finden zwei Gottesdienste statt, 09.30 Uhr und 13.30 Uhr, in der St. Bartholomäuskirche.
Der Vorstellungsgottesdienst ist am 04.05.2025 um 10.00 Uhr in der Lutherkirche.
Mo, 09.02.2026 14.00 Uhr Frauenkreis in Schwaben
Mi, 18.02.2026 14.00 Uhr Frauenkreis in Ziegelheim
Do, 26.02.2026 14.30 Uhr Gemeindenachmittag in Waldenburg
mit Matthias Grimm
Mo, 09.03.2026 14.00 Uhr Frauenkreis in Schwaben
Mi, 25.03.2026 14.00 Uhr Frauenkreis in Ziegelheim
Do, 26.03.2026 14.30 Uhr Gemeindenachmittag in Waldenburg mit Conny Oehler
Die Frauenkreise in Ziegelheim finden ab sofort im „Altersgerechten
Wohnen“ in der August-Bebel-Str. 33 statt.
HAUSKREIS DER ST. BARTHOLOMÄUSGEMEINDE
vierzehntägig, Ansprechpartnerin Uta Becker,
Telefon 03 76 08 / 27 29 21
KIRCHENCHOR
dienstags um 19.30 Uhr im Pfarrhaus St. Bartholomäus
mit Claudia Zimmermann
GEMEINDEKREISE IN LUTHER
-
KIRCHENCHOR
dienstags um 19.30 Uhr im Luthergemeindehaus mit Uta Becker
POSAUNENCHOR (Winterzeit)
donnerstags um 18.30 Uhr im Luthergemeindehaus
mit Sabine Uhlmann
GEMEINDEKREISE IN LUTHER
Mo, 09.02.2026 14.30 Uhr Frauenkreis in Waldenburg
Die, 10.02.2026 14.30 Uhr Seniorenkreis in Waldenburg
Mo, 09.03.2026 14.30 Uhr Frauenkreis in Waldenburg
Die, 10.03.2026 14.30 Uhr Seniorenkreis in Waldenburg
HAUSKREIS DER LUTHERGEMEINDE
vierzehntägig, freitags 19.30 Uhr, Ansprechpartner ist Fam. Beyer, Telefon 03 76 08 / 2 77 67
CHRISTENLEHRE (nicht in den Ferien)
wöchentlich mittwochs im Gemeindehaus Luther, Bahnhofstr. 3,
mit Frau Janzen :
Klasse 1+2 14.00 Uhr – 15.00 Uhr
Klasse 3+4 15.00 Uhr – 16.00 Uhr
Klasse 5+6 16.00 Uhr – 17.00 Uhr
Am 14.08.2024 beginnt der Unterricht im neuen Schuljahr.
KONFIRMANDENUNTERRICHT (nicht in den Ferien)
im Gemeindehaus Luther, Bahnhofstr. 3, mit Pfarrer Becker
Klasse 7: donnerstags 15.15 Uhr – 16.15 Uhr
Klasse 8: 1. Gruppe dienstags 15.15 Uhr – 16.15 Uhr
2. Gruppe donnerstags 16.30 Uhr – 17.30 Uhr
Am 29.08.2024 beginnt der Unterricht im neuen Schuljahr.
JUNGE GEMEINDE
jeden Freitag um 19.00 Uhr im Gemeindehaus Luther
BÜCHERSTUBE (nicht in den Ferien)
jeden Mittwoch ist von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet.
Kreativabend: Montag ab 19:00 Uhr am 17.03.2025
Malkurs: dienstags ab 15.00 Uhr am 11.02.2025 und 11.03.2025
Café-Lesenachmittag: donnerstags nach Absprache mit Frau Feister